Hagen, den 29. April 2005
Hagen braucht Familie! - Zur Zukunft der Kinderbetreuung -
Das Diakonische Werk und die SPD in Hagen hatten zu einer „Zukunftswerkstatt zur Kinderbetreuung“ eingeladen. Viele ErzieherInnen, Eltern, Vertreter aus Verwaltung und Kommunalpolitik nahmen teil.
„Die SPD im Land und im Bund wird in den kommenden Jahren den Ausbau besonders der U-3-Betreuung durch die Zuwendung erheblicher finanzieller Mittel forcieren. Aber wir müssen mehr tun! Im 21. Jahrhundert haben sich die Anforderungen und Ansprüche an eine optimale frühe Förderung von Kindern geändert, weil Familie in ihrer Struktur sich verändert hat.“, so leitete der Landtagskandidat der SPD, Wolfgang Jörg, in die Veranstaltung ein.
Neue Konzepte also für die Betreuung von Kindern?
Mit einem Beitrag des Diakonischen Werkes durch ein Referat von Frau Dr. Maier-Höfer (Uni Köln) wurden die TeilnehmerInnen an eine neue Sichtweise der frühkindlichen Förderung herangeführt. Um den speziellen Bedürfnissen kleiner Kinder wirklich gerecht zu werden, müssten die wissenschaftlich formulierten Anforderungen in praktische Konzepte der zukünftigen Betreuung einfließen. Professionell begleitet, aber zeitlich in begrenztem Rahmen mussten die TeilnehmerInnen anschließend den schwierigen Weg beschreiten, aus diesen neuen Anforderungen praktikable Hinweise für Politik und Verwaltung zu erarbeiten. Erarbeitet wurde ein Bündel an Ideen, die nun auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft werden müssen. „Wir sind noch lange nicht am Ziel. Dies war erst der erste Schritt in die richtige Richtung, der Gedankenaustausch muss dringend fortgesetzt werden.“, so Sybille Klos-Eckermann, die Sprecherin der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss. Die Rückmeldung der Ergebnisse an die Beteiligten ist geplant und – „Fortsetzung folgt!“ im Sinne unserer Kinder.
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