Hagen, den 26. März 2007
NRW-Minister 9 ½ Wochen ohne eigenes Konzept
9 ½ Wochen sind seit „Kyrill“ vergangen, und nun erst laden gleich drei Landesminister zu einer Bestandskonferenz am kommenden Dienstag nach Siegen ein. Doch schon die Einladung zeigt: Die Landesregierung hat ihre Hausaufgaben immer noch nicht gemacht!
Die „Lage“ ist für jeden unübersehbar: Immer noch sind Wege gesperrt, immer noch haben viele Hunderte Waldarbeiter genug damit zu tun, die Auswirkungen von Kyrill zu beseitigen. Und längst haben die betroffenen Waldbesitzer Vorstellungen davon, wie lange die Beseitigung der Schäden sowie die Wiederaufforstung dauern werden, welche Kosten ihnen entstehen bzw. mit welchen Verlusten sie aktuell und mittelfristig zu rechnen haben.
Auch der Handlungsbedaf ist klar. Es fehlt aktuell an „manpower“, an Transport- und Lagerkapazitäten sowie an finanzieller „Ersthilfe“.
Dringend notwendig ist jedoch ein abgestimmtes Angebot seitens der Landesregierung, welches sich an die betroffenen Waldbauern, an die Tourismusbranche und an die Städte und Gemeinden richten muss. Kurzfristige Hilfen und langfristige Perspektiven müssen einander sinnvoll ergänzen. Die Region braucht ein abgestimmte Handlungskonzept, welches unverzüglich umgesetzt werden kann und den wirtschaftspolitischen Anforderungen angesichts der Orkanschäden entspricht. „Es fehlt an Zukunftsverantwortung seitens der Landesregierung nicht nur für Waldbauern,“ so der Hagener SPD-Vorsitzende Wolfgang Jörg MdL, „sondern für die gesamte Region Südwestfalen“.
Angesichts der Kritik auch aus den Reihen der Waldbauern beklagt Jörg, dass die schwarz-gelbe Landesregierung wichtige Zeit zum Handeln hat verstreichen lassen – jetzt dränge die Zeit!
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Wolfgang Jörg
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