Hagen, den 01. Dezember 2006
Betreff: Westfalenpost vom 30. November 2006 "Protestaktionen gegen Verkauf von Wohnungen"
In der Berichterstattung der Westfalenpost zu einer Info-Veranstaltung für die Mieter der LEG-Tochter Ruhr-Lippe im AWO-Seniorenzentrum Helfe wird der Eindruck erweckt, die Hagener Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer würden die Protestaktionen gegen den Verkauf der LEG nicht unterstützen. Dass dies nicht zutrifft, dürfte dem Hagener Mieterverein und hier Herrn Klaus H. Budde allerdings bekannt sein. Auf ihrem Unterbezirksparteitag am 26. September 2006 hat die Hagener SPD, deren Vorsitzender Wolfgang Jörg ist, Unterschriften zum Erhalt der LEG gesammelt. Die SPD hatte dem Mieterverein sogar die Möglichkeit eingeräumt, selbst mit einem Infostand auf dem Parteitag vertreten zu sein, um über den Verkauf der LEG zu informieren und Unterschriften dagegen zu sammeln. Von dieser Möglichkeit wurde allerdings kein Gebrauch gemacht.
Dass jetzt auf einer Veranstaltung zu diesem Thema, zu der die Jörg und Kramer als zuständige Landtagsabgeordnete im übrigen keine Einladung erhalten haben, behauptet wird, sie würden nur vor Wahlen präsent sein, ist unangemessen und falsch. Die Angebote waren klar und deutlich formuliert. Die SPD-Landtagsfraktion hat ihren Standpunkt öffentlich mehrfach erklärt. Dass Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer als Mitglieder dieser Fraktion diesen Standpunkt teilen und den Verkauf der LEG ablehnen, wurde durch die Angebote an die Betroffenen und den Mieterverein dokumentiert.
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