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Hagen, 06. Juli 2006
Auflösung des Landesbetriebs Straßen.NRW in Hagen ist fachlich unsinnig und vernichtet Arbeitsplätze
„Die beabsichtigte Auflösung der auch für den südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis zuständigen Niederlassung des Landesbetriebs Straßen.NRW in Hagen vermindert die fachlich gebotene Nähe der Straßenbauverwaltung zur Betreuung von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in unserer Region“, erklärten die SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer. "In einer heimlichen Nacht- und Nebelaktion hat die schwarz-gelbe Landesregierung eine Neustrukturierung mit tief greifenden Veränderungen beschlossen. Dieser Aktionismus ist aber nicht nur aus fachlicher Sicht unsinnig. Durch die Reduzierung der insgesamt 19 Niederlassungen in NRW auf neun werden zudem rund 600 Arbeitsplätze in der Straßenbauverwaltung vernichtet.“
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Wolfgang Jörg
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Dabei gehe der Stellenabbau mit einer Umverteilung von unten nach oben einher, erläuterten die beiden lokalen Abgeordneten. Während der neue Geschäftsführer des Landesbetriebs Straßen.NRW eine erhebliche Gehaltsaufbesserung gegenüber früheren Geschäftsführern erhalten habe, werde auf der Arbeitsebene das Personal abgebaut. Gleiches gelte für die zehn neuen, gut dotierten Personalstellen im CDU-Verkehrsministerium. Diesen stünde ein Personalabbau ausschließlich in nach geordneten Bereichen gegenüber. Wolfgang Jörg und Hubertus Kramer: "Vor Ort wird denjenigen, die bisher ihren Job gut erledigten, durch Stellenabbau gedankt. Gleichzeitig wird der Wasserkopf in Düsseldorf noch vergrößert. Das scheint auch der Grund dafür zu sein, dass das Parlament über die Zusammenlegung unserer Niederlassung mit der in Siegen nicht vorher informiert wurde", kritisierten die SPD-Politiker. In Kürze werden sich die beiden Abgeordneten mit den Betroffenen an einen Tisch setzen.
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Hubertus Kramer
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